Willkommen!

Das Winterthurer Vokalensemble heisst Sie herzlich willkommen und freut sich über Ihren Besuch!

 

AKTUELL!

 

Musik und Texte aus der Zeit der Reformation bis in die Moderne, Trennendes und Verbindendes, gesungen, rezitiert und von Instrumenten begleitet

Werke von Luther, Senfl, Walter, Zwingli, Desprez, Goudimel, Isaak, Praetorius, Hassler, Palestrina, Schütz, Bach, Distler und Brell

 

„Mein G’müt ist mir verwirret...“  So wird es Luther ebenso wie seinen katholischen Zeitgenossen während der Glaubensdiskussion immer wieder ergangen sein. Tatsächlich stammt der Text von einem anonymen Liebesgedicht, die Melodie dazu schrieb Hans Leo Hassler. Dieselbe Melodie verwendeten Komponisten später für „O Haupt voll Blut und Wunden“ oder „Wenn ich einmal soll scheiden.“

So hat die Reformation in der Musik nicht nur Spuren hinterlassen, sondern die Entwicklung der Musik nachhaltig beeinflusst und geprägt.
Die Volkssprache verdrängte das Latein, volkstümliche Melodien eroberten die Gesangsbücher, Choräle die Kirchen, Protestlieder wurden als Propaganda benutzt, Psalmen wurden bei den Hugenotten zu Kampfhymnen, Luthers Texte und Melodien prägten Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Hugo Distler und viele andere,
ja sie inspirieren zeitgenössische Komponisten noch heute.

Trotz trennenden Gegensätzen finden sich in der Musik der Reformation und Gegenreformation auch verbindende Elemente, die im farbenfrohen Programm des Winterthurer Vokalensembles nicht fehlen.
Im Wechsel mit rezitierten Texten aus der Zeit Luthers ertönen Gesänge, Motetten und Madrigale von der Renaissance bis zur Moderne. Blockflöte, Viola da Gamba, Handorgel, Laute und Trommel begleiten und umrahmen das kurzweilige Programm.

 


AUSSICHT!

WEIHNACHTSKONZERTE

 

Chants de Noël

Charpentier, Poulenc, Distler, Buxtehude und Telemann
Wir freuen uns, anlässlich unseres 35-Jahre-Jubiläums mit Chants de Noël ein festliches Programm mit alter und neuerer Weihnachts- musik aus Frankreich und Deutschland zur Aufführung zu bringen.

Das zentrale Werk des Programmes ist Marc Antoine Charpentiers Messe de Minuit, welche er 1690 für die Mitternachtsfeier am Heiligen Abend schrieb. Etwa zur gleichen Zeit komponierte Dietrich Buxtehude in Deutschland mehrere Weihnachtskantaten, von denen wir neben seinem Magnificat auch die Kantate Das neugeborne Kindelein singen. Ergänzt wird die Alte Musik durch Georg Philipp Telemanns Machet die Tore weit. Aus dem 20. Jahrhundert erklingen Quatre motets pour le temps de Noël von Francis Poulenc und Es ist ein Ros entsprungen sowie Lobe den Herren von Hugo Distler.

Begleitet werden wir vom Chiave d’Arco Barockensemble, der kleineren Formation des 2015 gegründeten Chiave d’Arco Barockorchesters mit jungen Musikerinnen und Musikern aus verschiedenen Nationen.